Reise ins grenzenlose Land … USA

(verfasst von Dani P. am Mo 29. Sep. 2008)

Yellowstone National Park

Nach unserem dreitägigen Aufenthalt im Devils Tower National Park fuhren wir weiter Richtung Westen. Auf dem Weg zu unserem nächsten Reiseziel kamen wir bei einer kleinen Cowboystadt namens Cody vorbei.

In Cody findet jedes Jahr eines der groessten Rodeo-Festivals statt, wo mutige Cowboys aus der ganzen Welt neunzig Tage lang um den ersten Platz reiten. Wir hatten das Glück dass bei unserer Ankunft in Cody gerade die letzten Besuchertickets für den neunzigsten Rodeoabend verkauft wurden.

Somit waren wir nicht auf irgendeinem Rodeofestival, nein wir besuchten den letzten Abend dieser besonderen Veranstaltung an dem die besten zehn Cowboys um die 10.000 Dollar Preisgeld gegeneinander antraten. Dieser Abend zeigte uns viel über die Bräuche der Bewohner dieser Gegend und vor allem die starke Verbundenheit mit ihren Rindern und Pferden. Nach dieser beeindruckenden Rodeonacht entschlossen wir uns auch auf Grund der gerade wütenden Waldbränden sicherheitshalber in der Stadt zu übernachten.

Nach dem Fruehstueck reisten wir bei Kaiserwetter weiter zum Yellowstone National Park. Gleich am Eingang des Parkes trauten wir unseren Augen nicht als zahlreiche Bisons die Strasse überquerten und somit den Verkehr beidseitig für eine ganze Stunde lahm legten. Einige dieser wilden Tiere rannten direkt zwischen den stehenden Autos durch. Vor lauter Angst sprangen alle Motorradfahrer von ihren Bikes ab und brachten sich hinter einem Zaun in Sicherheit.

Nach diesem spektakulären Erlebnis fuhren wir stets bremsbereit weiter zu den heißen Quellen im Westen des Parks. Die eindruckvollsten Quellen sind sehr einfach zu finden: man muss nur die Strasse entlang fahren und wenn es merkwürdig nach faulen Eiern stinkt, dann ist das der Schwefel in den kochenden Quellen.

Leider hatten wir am zweiten Tag hier im Yellowstone Nationalpark weniger Glück mit dem Wetter, es regnete von Morgens bis Abends. Für uns als Besucher war der Regen nicht besonders wünschenswert, jedoch wurden dadurch zahlreiche Waldbrände gelöscht. Um dem Wetter zu entkommen setzten wir unsere Reise fort und fuhren weiter Richtung Westen, nach Salt Lake City.

Für uns war Salt Lake City eher eine Enttäuschung, sie ist wie so viele amerikanische Grosstaedte aufgebaut und bietet für Sightseeing Touristen ein paar Kirchen sowie zahlreiche interessante Gebäude. Wir haben es wieder einmal geschafft uns zu verlaufen und auf der Suche nach unserem Auto mussten wir die Stadt genauer erkunden, wie uns lieb war ☺. Das Auto endlich gefunden, fuhren wir weiter zum „Craters of the Moon“ National Park.

Text & Fotos: Daniel & Nicole

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