Reise ins grenzenlose Land … USA

(verfasst von Dani P. am Di 30. Sep. 2008)

Bryce Canion National Park/ Cedar Breaks

Nach dem Gipfelsieg am Wheeler Peak fuhren wir weiter zum Bryce Canion National Park. Am Parkeingang angekommen wurde unser Interesse am Bryce Canyon wegen den dort wartenden Menschenmassen und den $ 25,-- Eintritt gebremst.

So entschieden wir uns auf diesen National Park zu verzichten. Als Ersatzprogramm füllten wir den angebrochenen Tag damit die Umgebung zu erkunden. Wirkliche Abstriche mussten wir allerdings keine machen; die Landschaft während unserer kurzen Wanderung um den Park war sehr beeindruckend. Einsame Pfade führten uns durch freistehende rote Felsnadeln hindurch und so konnten wir abseits der vielen Besucher ungestört letztlich mehr vom Park entdecken.

Am späteren Nachmittag machten wir auf einem Aussichtspunkt weiter südlich Richtung Cedar Breaks National Monument direkt neben der Strasse halt. Wir trauten unseren Augen nicht, als sich unweit von uns entfernt ein riesiger Waldbrand ausbreitete. Gewaltige Rauchwolken trübten den Himmel und so brachten wir uns in der nächsten größeren Stadt, Cedar Break, in Sicherheit.

Auf der Suche nach einer Abkühlung fanden wir direkt neben der Strasse einen kleinen Bach. Dieser wurde mit dem Wasser aus den vortägigen Unwettern gespeist und war dadurch schon fast zu erfrischend. Als wir am Bach lagen sahen wir auf der gegenüberliegen Felswand etwas glänzen. Nach näherer Betrachtung wurde uns schnell klar, dass wir vor einem mit Bohrhaken abgesicherten Klettergarten standen. Der rote Felsen mit seinen Löchern und Rissen war optimal um am Abend noch ein paar leichtere Routen zu klettern.

Wir verbrachten die Nacht in der kleinen Stadt Cedar Breaks um am nächsten Morgen bei kühleren Bedingungen schwerere Touren zu klettern.

In der Frueh erwachten wir durch laute Blasmusik. Wir hatten die Gelegenheit bei einem Festumzug, begleitet von Cowboys auf ihren Pferden dabei zu sein.

Nach diesem aufregenden Morgen machten wir uns dann wieder auf zum Klettern. Die Bedingungen waren optimal, der Fels war noch kühl und Daniel schaffte einige schwere Routen onsight.

Am Abend packten wir unsere Klettersachen sorgfältig zusammen und fuhren weiter zum Sequoia National Park.

Text & Fotos: Daniel & Nicole

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