Sportágak15.11.08
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Eisklettern im Pitztal bei Traumbedingungen(Szerkesztette Dani P. sze 1. jún. 2005)
Rückblick der letzten Eisklettersaison ![]() Letzten Winter hatte mein Seilpartner Florian K. die super Idee, am Nachmittag ins Pitztal zum Eisklettern zu fahren. Mit seinem Vater Paul und noch einem Kollegen brachen wir nach der Schule auf ins Abenteuer.
![]() Zum Eisklettern ist es bekannter Weise von großem Vorteil, wenn man bereits zeitig in der Früh zu den Eistürmen fährt, da dann das Eis nach einer kalten Nacht die beste Konsistenz hat. Da wir an diesem Tag allerdings erst am Nachmittag Zeit hatten, wollten wir nicht auf ein paar Stunden Eisklettern verzichten. So entschlossen wir uns nicht einen natürlichen Eisfall zu erklimmen, sondern uns mit dem künstlichen „Big Ben“ im Pitztal zufrieden zu geben. Nach einer halben Ewigkeit im Auto erreichten wir endlich unser Ziel.
![]() Mit großer Enttäuschung mussten Flo, Paul, Zadok und ich feststellen, dass der „Big Ben“ bereits geschlossen war und nur mehr zwei Arme des 35 Meter hohen Turms mit Eis bedeckt waren. Trotzdem war der weite Weg nicht ganz um sonst! Denn schließlich blieb uns immer noch die Möglichkeit rund um den Turm, zum Teil im Überhang zu bouldern.
Als wir dann am Abend völlig verschwitzt den Heimweg anbrachen, entdeckte ich einen steilen Eisfall auf der linken Talseite, dessen Eis dunkelblau in der Dämmerung funkelte.
![]() Am darauf folgenden Wochenende fuhren Flo und ich dann voll motiviert ins Pitztal, um diesen Fall zu klettern. Wir hatten weder Infos über diesen Eisfall, noch wussten wir über die Eisqualität bescheid. Nachdem das Auto bei einer Gaststube geparkt, und die Ausrüstung für einen weiten Marsch gepackt war, ging bereits die Sonne auf der anderen Talseite auf. Bei blitzblauem Himmel überquerten wir einen Bach und stapften hintereinander einen steilen Hang zum Beginn einer vereisten Rinne.
![]() Nach einer guten Stunde Gehzeit erreichten Flo und ich den Einstieg. In einer kleinen Höhle richtete Florian einen Stand ein und gab mir eine Tasse warmen, gezuckerten Tee zu trinken. Pompös überragte uns hier der dunkelblaue Eisfall.
![]() Auf der anderen Talseite leuchtet bereits der ganze Berg im Sonnenlicht, während auf unserer schattigen Seite Schweißtropfen in den Haaren zu kleinen Eiszapfen frohren. Es war wirklich saukalt und Flo startete nach einer kurzen Verschnaufpause los.
![]() Da das Eis sehr spröde war, pickelte er körpergroße Eiszapfen aus dem Fall, um eine günstige Stelle für das Setzen einer Eisschraube zu bekommen. Er kämpfte sich 20 Minuten durch brüchiges Steileis, während ich mir fast die Finger abfror. Da uns die Eisqualität wirklich nicht als besonders gut erschien, entschlossen wir uns, am Fixseil ein paar Meter zu topropen.
Als wir zum Auto zurückkamen, musste erst einmal die gesamte Ausrüstung von einer dünnen Eisschicht befreit werden. Daheim dauerte es fast eine ganze Woche, bis mein Seil im Bad auf der Fußbodenheizung getrocknet war. Dieser coole Eisklettertag wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Bericht und Fotos von Daniel Peis http://www.climbaholics.at http://www.wandbuch.de http://www.vertriders.com
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bövített árucikk keresöülföld-Egyéb hírek21.11.08
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