Sportarten03.09.08
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Patscherkofel und Zirbenweg(verfasst von Bert_1 am Di 28. Aug. 2007)
Wunderschöne Mountainbiketour über Innsbruck ![]() Um 10 Uhr morgens starten wir in Innsbruck. Die Stecke bis nach Patsch legen wir auf der Straße zurück, kommen aber schon ganz schön ins Schnaufen, immerhin sinds ja schon gut 400 Höhenmeter bis auf die Hochterrasse. Dann radeln wir über die Mountainbikeroute in Richtung Patscheralm. Einige Wolken bedecken den Himmel, aber es ist schwül und der Schweiß läuft in Strömen. Die Forststraße ist relativ steil und das Fahren strengt deshalb ziemlich an
![]() Nach zwei Stunden erreichen wir endlich die Patscheralm, gönnen uns etwas Rast. Die Flaschen werden wieder aufgefüllt, aber einkehren können wir leider nicht, da heute – Montags – Ruhetag ist. Deshalb beschließen wir bald weiterzufahren und weiter oben, auf dem Patschkofelhaus noch mal unser Glück zu versuchen. Dort sind wir dann auch erfolgreich, stärken uns mit Suppe, Würsteln und Kuchen.
![]() Beim Weiterfahren liegt der dann auch einigermaßen schwer im Magen, aber es ist ja nicht mehr weit. Nur noch eine gute halbe Stunde ist es noch bis zum Gipfel des Patscherkofels.
Auch wenn dieser Berg rein optisch nicht zu den schönsten Bergen zählt, von der ferne eigentlich immer nur wie ein kleiner Muggel aussieht, so ist der Gipfel doch 2248 m hoch!
Das Gipfelplatot ist recht verbaut: Neben der riesigen Sendeantenne des OFR steht hier eine Liftstation, eine Wetterstation, ein Restaurant…
![]() Nur kurze Zeit verwenden wir auf den Rundblick, vor allem ins Stuaital, Wipptal und ins Inntal sieht man sehr gut. Dann kommen wir zu unserem eigentlichen Vorhaben – das Radeln auf den Patschkofel war eigentlich nur das hinkommen. Wir haben uns den Zirbenweg, einen Höhenweg, der vom Gipfel, immer am Bergkamm oder knapp darunter in Richtung Glungenzer führt. Landschaftlich ist dies eine einmalige Tour- es geht durch eine hochalpine Landschaft, geprägt vor allem durch die Zirben, die dem Weg ja auch seinen Namen gegeben haben.
![]() Die Gegend hier gilt als der größte Zirbenwald der Ostalpen und ist deshalb auch unter Schutz gestellt. Da der Zirbenweg mit Hilfe der Bergbahnen auf Patscherkofel und Glungenzer sehr leicht zu erreichen ist verwundert nicht, dass sich der Weg großer Beliebtheit bei Wanderern erfreut. Für Radfahrer ist er eigentlich gesperrt. Möchte man diesen anspruchvollen Trail dennoch fahren, so sollte man unbedingt darauf zu achten, dass man sich einen Tag aussucht wo nicht so viele Fußgänger unterwegs sind, also auf keinen Fall ein Wochenende und am besten auch nicht während der Hochsaison.
![]() Wir finden keine optimalen Verhältnisse vor – trotz Wochentag sind viele Menschen unterwegs. Selbstverständlich ist es sich den Wanderern gegenüber freundlich und rücksichtsvoll zu verhalten. Die meisten zeigen dann Verständnis, viele sogar Interesse für Biker. Leider gibt es wie überall auch einige Nörgler, denen selbst an einem so schönen Bergtag nichts Besseres einzufallen schein, als sich und anderen durch völlig unpassende Kommentare den Spaß zu verleiden.
![]() Der Weg geht zunächst in steilen Serpentinen zur Boscheben Alm hinunter, dann in einem stetigen Wechsel aus bergauf und bergab einige Kilometer auf der Höhe dahin. Das geländer ist verblockt, immer wieder muss man für einige Meter schieben. Das auf und ab und die technische Anforderung sind anstrengend und so sind wir auch ganz froh, als wir nach einer guten Stunde die Tulfeiner Alm erreichen. Von hier geht’s über Forstraßen nur noch hinunter. Zunächst nach Rinn und dann über die Teerstraße zurück zum Ausgangspunkt in Innsbruck.
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