Sportarten20.11.08
|
Mountainbiketour auf Hinterhornalm und Walder Alm(verfasst von Bert_1 am Di 25. Sep. 2007)
Mountainbiketour mit frühwinterlichem Charakter ![]() Herrliches Wetter, nur einzelne Wolken verzieren den strahlend blauen Himmel. Stabiles Wetter, nicht zu heiß. Eigentlich beste Verhältnisse für eine gute Unternehmung in der herbstlichen Bergwelt. Da wäre nur noch das Problem, dass der Winter Einzug gehalten hat – Bis weit ins Tal hinunter hat es in der vergangenen Woche geschneit – und zwar gar nicht wenig! Und der Schnee hält sich nach wie vor hartnäckig bis in Höhen weit unterhalb der Waldgrenze, gibt den Bergen diesen Hauch aus einer Mischung aus Winter und Sommer, die man eigentlich aus dem Frühling kennt.
![]() An eine richtige Bergfahrt ist unter diesen Bedingungen nicht zu denken und so entschließen wir uns für eine kürzere Ausfahrt mit dem Rad. Als Ziel findet sich schnell die Hinterhornalm. Die Alm liegt am Fuße des Hundskopf, dem östlichen Vorberg des Großen Betterlwurfs im Karwendel. Da diese durch ihre südseitige Lage begünstigt immer recht schnell schneefrei wird, außerdem kommt man mit etwa über tausend Höhenmetern auch auf einen ansehentlichen Höhenunterschied. Schließlich ist die Route für mich neu, was natürlich auch gut ist.
![]() Ich starte in Innsbruck um halb zwölf Uhr los, fahre über die Mühlau und dann die Dörferstraße über Rum und Thaur nach Absams. Schnell fällt mir auf, dass ich die Strecke wohl etwas unterschätzt habe, geplant hatte ich, in einer halben Stunde oben in Gnadenwald, dem eigentlichen Ausgangspunkt der Tour, zu sein, dort soll ich um 12 auch meinen Mitradler Lukas treffen, aber schon auf dem langen Berganstieg in Absams überschreite ich meine Zeitvorgabe. Auch die Straße, die in der Höhe zum Wiesenhof und nach Gnadenwald führt zieht sich, und so bin ich bereits 50 Minuten im Sattel als ich Lukas treffe.
![]() Zu zweit geht’s nun weiter, über Mautstraße radeln wir in Richtung Hinterhornalm. Der Weg ist geteert und nicht allzu steil, aber unser Tempo ist hoch und trotz der angenehm kühlen Temperaturen komme ich gut ins Schwitzen. Aber schon bald sehe ich das Ziel und wenig später kommen wir an der wunderschön über dem Inntal gelegenen Alm an.
![]() Gerade mal 40 Minuten habe wir für die 600 Höhenmeter, die wir gefahren sind seit wir uns getroffen haben, gebraucht. Etwas außer Atem gönnen wir uns dann eine ausführliche Rast auf der Alm, besprechen auf der Sonnenterrasse sitzend Projekte die der frühe Wintereinbruch für dieses Jahr wohl zu Nichte gemacht hat und solche, die ein guter Winter hoffentlich ermöglichen wird.
![]() Die schneebedeckten Gipfel in Kombination mit dem Grün des Spätsommers bilden ein ganz besonderes Ambiente. Doch nach einiger Zeit müssen wir uns wieder zum Aufbruch entschließen. In rassigem Tempo fahren wir über die Schotterstraße, vorbei an der Walderalm wieder in Richtung Tal. Nur wenige Minuten später trennen sich unsere Wege.
![]() Lukas fährt zurück nach Hall, wo er sein Auto geparkt hat, für mich heißt es noch die letzten Kilometer zurück nach Innsbruck zu fahren. Das geht aber diesmal – dank der fast ständig leicht abfallenden Straße recht schnell und nach einer Fahrzeit von insgesamt drei Stunden komme ich zu Hause an.
Nur eingeloggte Benutzer können bewerten!
|
Erweiterte ArtikelsucheFunsport22.11.08
|

















