Sportarten20.11.08
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Grabspitze 3056m(verfasst von Juliap. am Di 11. Apr. 2006)
Wenn der Schnee staubt, die Sonne strahlt und die Herzen lachen! ![]() Die auf knapp über 3000 Metern gelegene Grabspitze forderte uns letztes Wochenende heraus. Den Einstieg der Tour erreicht man über die Brennerautobahn, von der man bei Sterzing (Vipiteno) ausfährt und in das auf der linken Seite gelegene Pfitschertal abbiegt. Im Ort Platz kann man das Auto am Parkplatz des Pfitscherhofs stehen lassen.
![]() Die Tour beginnt mit einem sehr steilen Waldanstieg, der eine äußerst gute Schitechnik voraussetzt. Nach ca. 500 Höhenmeter auf dem vereisten, schmalen und steilen Sommerweg, erreichen wir die Hirtenhütte. Hier sollte man sich allerdings nicht auf die Markierung der Karte täuschen lassen. Diese sogenannte Hirtenhütte besteht nämlich nur aus ein paar übereinander gelegten Steine. Also nichts mit einem heißen Tee bei Sonnenaufgang!
![]() An diesem Wochenende waren wir die ersten, die unterwegs waren und mussten daher auch spuren. Nachdem wir den ersten Teil hinter uns gebracht hatten, begann nun der schöne Teil der Tour. Nach der „Hütte“ geht es links über flaches Gelände in eine steiler werdende Rinne. Dieser Rinne, welche mehrere Steilstufen aufweist folgt man, bis man auf der linken Seite den Gipfelhang sehen kann.
![]() Wenn man bis dorthin noch nicht all seine Schitechnischen Tricks ausgepackt hat, so bietet sich im letzten Hang, welcher ca. 40 Grad steil ist, Gelegenheit. Trotz des pulvrigen Schnees, waren Teile vom Wind abgeblasen und gepresst. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall Harscheisen zu montieren. Kurz vor dem Gipfel gibt man sich auch keine Blöße, wenn man die Schi auszieht und mit Steigeisen weitergeht.
![]() Nach knapp vier Stunden erreichten wir den Gipfel, von dem sich uns eine gewaltige Aussicht bot. Stolz auf die erbrachte Leistung, lag das schönste Teil allerdings noch vor uns. Eine 1700 Höhenmeter lange Abfahrt im Pulverschnee. Der Schnee staubte, die Sonne strahlte und unsere Herzen lachten.
![]() Der letzte Teil hinunter durch den Wald war zwar nicht so lustig, doch hatte jeder nur mehr eines im Kopf: Ein gutes kaltes Bier am Pfitscher Hof.
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