Sportarten30.11.08
|
Herbstwanderung mit Winterraum(verfasst von brezen am Do 8. Nov. 2007)
Der goldene Oktober hat uns auch dieses Jahr nicht enttäuscht, und das warten hat sich gelohnt: Menschenleere Wanderwege, geschlossene Hütten und verlassene Winterräume- Alpinromantik pur! ![]() Kurz entschlossen brechen wir am Samstagnachmittag zu viert in Innsbruck auf ins hintere Gschnitztal, um der Hektik und dauernden Reizüberflutung zu entkommen. Der Wetterbericht für den kommenden Sonntag ist viel versprechend, und der Winterraum der Bremerhütte ist schon geöffnet.
![]() Mit den letzten Sonnenstrahlen machen wir uns auf den etwa dreistündigen Aufstieg zu Hütte. Die herbstlichen Wälder die unseren Weg in der ersten Stunde begleiten verlassen wir mit dem Einbruch der Dämmerung.
![]() Im freien Gelände können wir och relativ lange ohne Stirnlampe gehen. Erst als wir den finalen Felsriegel, auf dem im weiteren Verlauf auch die Hütte platziert ist, erreichen, ist eine zusätzliche Lampe vonnöten. Im Schein der Stirnlampe erkennen wir erst spät die Umrisse der Hütte. Der Winterraum ist schnell gefunden, und begeistert durch seine karge aber ausreichende Ausstattung und sein gemütliches Ambiente.
![]() Bald bringt sich jeder in die anstehenden Aufgaben ein, uns so können wir binnen Kurzem eine wahre Hüttenorgie mit einem Käsefondue feiern. Der Abend klingt gemütlich aus und wir verteilen unsere vier Körper großzügig auf den zwölf Schlafplätzen. Früh am nächsten Morgen wecken uns die Sonnenstrahlen die von optimalem Bergwetter künden, und zum Fenster strahlt schon der mächtige Habicht in all seiner Pracht herein.
![]() Unser Aufbruch zieht sich noch etwas in die Länge, da sich das spülen des Käsetopfes als wahre Herausforderung darstellt, doch auch diese Hürde ist irgendwann überwunden. Also machen wir uns auf den Weg in Richtung Innsbrucker Hütte. Obwohl wir auf unserem Weg eigentlich „nur queren“ erwarten uns etwa 1200 Höhenmeter durch ständiges Auf und Ab.
![]() Das Wetter hält was es verspricht! Deshalb sind die unregelmäßigen Pausen die Johanna zum Photographieren einschiebt auch bei allem anderen herzlich willkommen. Den Stress haben wir heute zuhause gelassen. Wir genießen es auf „Boulderblöcke“ am Wegesrand zu steigen und die noch warmen Sonnenstrahlen in uns aufzunehmen. Das ging sogar soweit, dass ich mir noch einen Sonnenbrand am Oberarm eingefangen habe.
![]() Gegen 16 Uhr erreichen wir die Innsbrucker Hütte, und erst dort treffen wir auf weitere Bergsteiger, die die Gunst des goldenen Oktobers genutzt haben um den Habicht zu besteigen.
Nach weiteren 1,5 Stunden erreichen wir den Parkplatz und haben ein Loch im Bauch, das ohne weiteres dafür geschaffen zu sein scheint anhand eines Riesenschnitzels aus dem nahe liegenden Gasthof Feuerstein gefüllt zu werden. Ein optimaler Abschluss.
Nur eingeloggte Benutzer können bewerten!
|
Erweiterte ArtikelsucheAlpinismus05.12.08
|


















