NEU IM SHOP!Sportarten07.01.09
|
Журнал Ready for Nature - Umwelt![]() © APA (Archiv/epa) Kommerzielle Lachsfarmen können einer neuen Studie zufolge die Wildlachsbestände weltweit halbieren. Bekannt ist, dass aus Aquakulturen entwichene Lachse Krankheiten und Parasiten auf ihre freilebenden Artgenossen übertragen. Jennifer Ford und Ransom Myers von der Dalhousie University in der kanadischen Stadt Halifax zeigen nun erstmals die globale Größenordnung des verheerenden Einflusses. Die Biologen untersuchten dazu insgesamt fünf Meeresregionen vor Schottland und Irland sowie vor der Atlantik- und der Pazifikküste Kanadas auf Basis von Daten seit den 1960er Jahren. Dabei verglichen sie die Bestände von Meeresforellen und verschiedenen Lachsarten, die auf ihren Wanderungen jeweils Lachsfarmen passierten, mit denen, die dies nicht taten. "Wir haben einen bedeutenden Schwund bei der Überlebensrate von Populationen festgestellt, die Lachsfarmen ausgesetzt waren", schreiben Ford und Ransom. Durch die Kombination verschiedener regionaler Schätzungen errechneten sie einen Rückgang der Wildbestände um teilweise mehr als 50 Prozent. Der Schwund fiel umso drastischer aus, je stärker der Ausbau der Aquakulturen in diesen Regionen fortschritt, heißt es in dem Journal. "Die Auswirkungen der Lachsfarmen auf die Wildlachse zu reduzieren sollte hohe Priorität haben", empfehlen die Autoren. Seit Ende der 80er Jahre geht der Wildlachsbestand vor allem im Nordatlantik, aber auch in großen Teilen des Nordost-Pazifiks dramatisch zurück. Aquakulturen produzieren den Angaben zufolge derzeit jährlich mehr als eine Million Tonnen Lachs.
|
INNOVATIONEN-SHOP! Топ-предложения!Здоровье19.02.07
|























