NEU IM SHOP!Sportarten07.01.09
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Ready for Nature Magazin - Skisport© APA (Archiv/SAAC) Der sogenannte "Weiße Tod" hat in der vergangenen Wintersaison (2007/08) in Tirol die meisten Opfer gefordert. Von den insgesamt 29 Menschen (2006/07: 17), die in Österreich bei einem Lawinenunglück ums Leben kamen, starben 14 in den Tiroler Bergen. Weit dahinter liegen Salzburg und Vorarlberg mit je fünf. Fehlende bzw. schlechte Tourenplanung sei häufig die Ursache für die tödlichen Unglücke. Ohne Rücksicht auf die aktuelle Situation werde die geplante Tour oft einfach durchgezogen, sagte Rudi Mair vom Tiroler Lawinenwarndienst. Auch die Tageszeit sei entscheidend. Am Nachmittag steige die Lawinengefahr deutlich an. "Fehlende Abfahrtsdisziplin" ortete Mair als weiteren vermeidbare Grund. Häufig sei zu beobachten, dass Wintersportler beim Aufstieg bestimmte Hänge sehr wohl meiden, aber für die Abfahrt dann genau diesen Risikohang wählen. Dabei werde die Schneedecke aber doppelt so stark belastet wie beim Aufstieg. Bei einem schlechten Skifahrer sogar viermal so stark, erklärte Mair. Allein in Tirol wurden im vergangenen Winter 75 Lawinenunfälle registriert, bei denen 163 Personen beteiligt waren. 25 der Verschütteten wurden verletzt, für 14 kam jede Hilfe zu spät. Das waren vier mehr als im Vorjahr. Am häufigste betroffen sind mit 59 Prozent die Tourengeher und dabei vor allem Männer. 87 Prozent der an Lawinenunfällen Beteiligten waren männlich. "Offenbar ist uns da das Testosteron im Weg", meinte Mair.
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