NEU IM SHOP!Sportarten07.01.09
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Ready for Nature Magazine - Wassersport© APA (Sedlacek) Der Wiener Norbert Sedlacek hat Donnerstagfrüh im Zuge seiner Weltumsegelung bei der Extrem-Segelregatta Vendee Globe (alleine über 27.000 Seemeilen ohne Hilfe von Außen) den Äquator überquert. Der 47-Jährige befindet sich mit seiner Rennjacht Nauticsport-Kapsch auf der Südhalbkugel auf dem Weg um die Antarktis. Nach fast drei Wochen auf See rangiert Sedlacek etwa auf Rang 20. Die erste Woche der Extrem-Segelregatta hatte Sedlacek einigermaßen erfolgreich hinter sich gebracht. Der österreichische Teilnehmer der mit Abstand härtesten und längsten Einhandregatta der Welt schaffte er es, sich mit dem ältesten Boot und dem kleinsten Budget aller Teilnehmer ohne nennenswerte Schäden durch die sturmumtoste Biskaya zu kämpfen. Während die Spizensyndikate um die Nummer-1-Position kämpfen, versucht Sedlacek derzeit den Anschluss zum Feld zu halten. Diesen will er bis in den Süden nicht verlieren und auf den mit Orkanstürmen umtosten südlichen Ozeanen durchkommen, um schließlich auf der 8.000 Seemeilen langen "Heimreise" zu punkten. Ohne gröbere Probleme im Feld mitsegeln zu können, ist nicht selbstverständlich. Von 30 Teilnehmern mussten zehn nochmals zurück nach Les Sables dOlonne, um Reparaturen durchzuführen, für vier Segler kam bereits in den ersten 48 Stunden das Aus. Nach einer zwischenzeitlichen Aufholjagd musste sich der Österreicher mit technischen Problemen herumschlagen: Südlich der Kanaren platzte der nagelneue Genacker und ist somit für diese Vendee Globe nur noch Statist an Bord seines Boots nauticsport-kapsch. Glück im Unglück: Sedlacek muss nur den Bergeschlauch umbauen, ein Ersatz für den Genacker ist an Bord. Die Non-Stopp-Weltumseglung wird insgesamt rund 110 Tage dauern.
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