NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Ready for Nature Magazin - Trend, Fun & ExtremeDas Packeis im Arktischen Meer, auf dessen dramatisches Schmelzen er aufmerksam machen wollte, hat den britischen Abenteurer Lewis Gordon Pugh zum Abbruch seiner Kajak-Fahrt zum Nordpol gezwungen. Der 38-Jährige paddelte zwar so weit wie niemand vor ihm in Richtung Nordpol, musste aber bei 81 Grad nördlicher Breite vor dem Packeis Haltmachen, wie er am Samstag mitteilte. Der Umweltschützer, Extremschwimmer und Anwalt für Seerecht hatte im August sein Vorhaben angekündigt. Er wollte mit der Aktion zeigen, wie schnell das Schmelzen der Polkappen voranschreitet. Bei seiner Expedition fand Pugh nach eigenen Angaben Hinweise auf ein rasches Schmelzen des Eises: "Im vergangenen Jahr habe ich bei diesem Breitengrad eine drei Meter dicke Eisschicht gesehen, jetzt war sie einen Meter dick", berichtete er. Im vergangenen Jahr habe er prophezeit, dass die Arktis in zehn Jahren praktisch kein Packeis mehr haben werde. "Alles, was ich während meiner Expedition gesehen habe, bestätigt diese Vorhersage." Pugh, der auch den Kosenamen "menschlicher Eisbär" trägt, war seinem Internet-Blog zufolge am 31. August im norwegischen Virgohamma auf dem Archipel Svalbard, tausend Kilometer vom Nordpol entfernt, gestartet. In der Arktis steckte er die Flaggen von 192 Staaten ins Packeis. Im vergangenen Jahr war er als erster Mensch in den eisigen Gewässern des Nordpols geschwommen. Er brauchte fast 19 Minuten, um in dem minus 1,8 Grad kalten Wasser einen Kilometer zurückzulegen.
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