NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Ready for Nature Magazin - Olympische Spiele 2008![]() Österreichs Hoffnungen in Turin liegen - wie meist - bei den Alpinen. Maier, Michael Walchhofer, Benjamin Raich und Fritz Strobl bei den Herren sowie die ÖSV-Läuferinnen Michaela Dorfmeister, Fahnenträgerin Renate Götschl, Nicole Hosp oder Marlies Schild sollten für die ein oder andere Medaille sorgen. Aber auch die Nordischen Kombinierer und die Skispringer zählen zum Favoritenkreis. Angespornt werden die Sportler natürlich auch von den beiden Maskottchen „Neve“ (Schnee) und „Gliz“. Mehr aber zählen sportlicher Ehrgeiz und finanzieller Anreiz. Österreichs Olympiasieger erhalten vom ÖOC Philharmoniker-Münzen im Wert von 12.000 Euro, Silber ist 10.000 Euro wert, Bronze 8.000 Euro. Doch das ist nichts im Vergleich zum Werbewert, den ein erfolgreicher Olympionike nach den Spielen genießt. Begonnen hat alles in Chamonix im Jahr 1924. Erst 28 Jahre nach der Premiere der Sommerspiele wurden am Mont-Blanc-Massiv die ersten Winterspiele ausgetragen. Für Sieger und Platzierte gab es noch keine Medaillen. Wie auch bei den folgenden Spielen war Österreich vor allem im Eiskunstlauf eine Macht. Der Zweite Weltkrieg verhinderte die Durchführung der Winterspiele 1940 und 1944. Daher wurde erst wieder 1948 in St. Moritz um die olympische Ehre gekämpft. Dafür wurden erstmals richtige alpine Bewerbe ausgetragen. Sechs Ski-Medaillen kündeten bereits von den künftigen rot-weiß-roten Erfolgen. 1956 wurde die erste österreichische Skilegende geboren. Der damals 20-jährige Toni Sailer eroberte in Cortina d’Ampezzo Gold in der Abfahrt, im Slalom und im Riesentorlauf. Acht Jahre später war Österreich erstmals Austragungsort Olympischer Winterspiele. In Innsbruck holten heimische Athleten gleich zwölf Medaillen. Egon Zimmermann gewann die Abfahrt und damit als erster Österreicher die alpine Königsdisziplin. In der Damen-Abfahrt gab es einen von Christl Haas angeführten Dreifachsieg. 1972, Sapporo: Die Ski-Nation Österreich liegt im kollektiven „Schranz-Fieber“. Doch anstatt Gold zu erobern, wurde Karl Schranz wegen eines Sponsor-Aufklebers von den Spielen ausgeschlossen. Bei seiner Rückkehr in Wien wurde Schranz von hunderttausenden Menschen begeistert empfangen. Innsbruck war 1976 erneut Schauplatz Olympischer Winterspiele. Die Fahrt von Franz Klammer zu Abfahrtsgold zählt zu den absoluten Klassikern des Sports. Vier Jahre später tat es der junge Leonhard Stock „Kaiser Franz“ gleich und holte in Lake Placid Downhill-Gold. Auch Annemarie Moser-Pröll eroberte ihre lang ersehnte Goldene in der Abfahrt. Toni Innauer sprang auf der Normalschanze zu jenem Gold, das er in Innsbruck verpasst hatte. Nach der Pleite in Sarajevo 1984 schlugen Österreichs Athleten regelmäßig zu. Herausragend waren die 21 Medaillen in Albertville 1992. Patrick Ortlieb, Petra Kronberger, Ernst Vettori und Co. holten sechs Mal Gold, sieben Silber- und acht Bronzemedaillen. Nagano 1998 stand ganz im Zeichen von Hermann Maier. Nur drei Tage nach seinem Jahrhundertsturz holte der Herminator Gold im Super G, dem er auch noch den Sieg im Riesentorlauf folgen ließ. Drei Mal Gold gab es für den ÖOC bei den bisher letzten Spielen in Salt Lake City. Fritz Strobl in der Abfahrt, Stephan Eberharter im Riesentorlauf und Christian Hoffmann über 30km-Langlauf sorgten für rot-weiß-rote Jubelstimmung. Man darf gespannt sein, ob es in Italien ähnlich gut läuft.
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