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© APA (Red Bull Photofiles)

21. Auflage des Dolomitenmanns war ein Spektakel

Über 25.000 Zuschauern ist am Samstag in Lienz bei der 21. Auflage des Red-Bull-Dolomitenmanns ein Extremsport-Spektakel der Extraklasse geboten worden, 420 Teilnehmer aus 105 Teams gingen an ihre Grenzen. Das Team Kolland Topsport mit Läufer Jonathan Wyatt (NZL), Paragleiter Christian Amon (AUT), Kanute Herwig Natmessnig (AUT ) und Mountainbiker Alban Lakata (AUT) verteidigte seinen Titel.

Mit einer Gesamtzeit von 3:39:11,8 Stunden und einem deutlichen Vorsprung von über drei Minuten auf das zweitplatzierte Red-Bull-Team stand dieses Quartett ganz oben auf dem Podest. Platz drei ging an Robotunits. Den Sieg in der Amateurwertung holte sich das Team Internet Billboard Merida/OpavaNet.

Den Grundstein für den Erfolg seines Teams legte Wyatt. Der Neuseeländer gewann wie im Vorjahr in überlegener Manier den Berglauf (1:22:50 Std.) und distanzierte seinen ersten Verfolger, den Italiener Marco Gaiardo (Robotunits), um 3:51,9 Minuten. Bester Österreicher wurde Markus Kröll, der als Vierter und mit den Worten "Das ist für mich das brutalste Rennen der Saison" ins Ziel kam.

Für die schnellste Einzelzeit im Paragleiten sorgte der Italiener Markus Prantl (13:28,4 Min.). Den Kajakbewerb dominierte mit Harald Hudetz ein Österreicher (28:29,1 Min.). Er setzte sich mit 26,6 Sekunden Vorsrpung auf den Tschechen Kamil Mruzek durch. Benoit Peschier, französischer Kajak-Olympiasieger von 2004, musste sich mit dem zehnten Platz begnügen.

Weit spannender als der Kampf um "Gold" verlief das Rennen um den zweiten Gesamtplatz zwischen Red Bull und Robotunits. Für die Entscheidung sorgte dann ein "technischer"Defekt" - Pallhuber von Robotunits sprang die Kette vom Rad. Der Südtiroler gewann zwar noch sensationell das Mountainbike-Rennen, vermochte aber wegen des Zwischenfalls nicht genug Vorsprung herauszufahren, um Red Bull in der Gesamtwertung noch von Rang zwei abzufangen. Christoph Soukop, Olympia-Sechster im Cross-Country-Bewerb, wurde Vierter.

Einen Achtungserfolg landete Andi Goldberger: Der für das Wings-for-Life-Team angetretene Ex-Skisprung-Star ging im Berglauf ans Limit, verbesserte seine persönliche Bestzeit um drei Minuten und landete nach 1:51:57,5 Stunden und 11,1 Kilometern auf dem 14. Platz. "Ich hab' mir nur gedacht, verdammt, war das beim letzten Mal auch so schwierig. Das gibt's ja nicht. Es war so hart in das Berglaufen reinzufinden", schilderte der Oberösterreicher nach dem Rennen seine ersten Gedanken.

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