NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Ready for Nature Magazine - Umwelt![]() © APA (Webpic) Das Jahr 2008 wird das Internationale Jahr des Riffes. Schon wenige Tage vor Beginn dieses Jahres hat die Umweltorganisation World Wildlife Fund (WWF) vor der Zerstörung der Korallenriffe im Nordostatlantik gewarnt. Durch die zunehmende Tiefsee-Fischerei seien in manchen Regionen schon bis zu 50 Prozent der Riffe verloren, erklärte der WWF am Freitag. Die Umweltschützer forderten ein weltweites Verbot zerstörerischer Fischereimethoden in sensiblen Lebensräumen. Die Fischerei auf hoher See breite sich angesichts leergefischter Küsten und des Fischreichtums der Riffe immer weiter aus, berichtete der WWF. Die Grundschleppnetze mit tonnenschweren Metallplatten und Rädern machten "die Korallen förmlich platt". Die erst in den vergangenen Jahrzehnten entdeckten Kaltwasserkorallen sind laut WWF das europäische Äquivalent zum australischen Great Barrier Reef. Mehr als 2.000 Arten seien dort bisher bestimmt worden, darunter Schwämme, Seesterne, Seeigel und vielfältige Tiefwasser-Fische. Da die Korallen in der kühlen Tiefsee langsamer wachsen als in tropischen Gewässern, dauere die Regeneration einmal zerstörter Riffe mehrere hundert Jahre. Der World Wildlife Fund verzeichnet nach eigenen Angaben jedoch auch Erfolge beim Riff-Schutz. Seit 1999 seien mehr als 20 Regionen vor Norwegen, Großbritannien und den Azoren zu Schutzgebieten geworden, in denen die Fischerei mit Grundschleppnetzen verboten ist. Etwa 500.000 Quadratkilometer wurden demnach unter Schutz gestellt. Das seien aber immer noch weniger als fünf Prozent des Nordostatlantiks.
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