NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Ready for Nature Magazin - Trend, Fun & Extreme![]() © APA (epa) Vom Spielgerät kommt auch der Name – Squash bedeutet im Englischen „zusammendrücken“. Der Ball besteht nämlich aus einer Kautschukmischung und ist innen hohl. Erst durch Erwärmen erlangt das Spielgerät seine volle Sprungfähigkeit. Es gibt unterschiedliche Ausführungen des Produkts. Schnelle Bälle springen besser, sind daher eher für Anfänger geeignet. Langsame werden von den Profis verwendet, da diese weniger vom Boden abheben und daher auch schwerer zu erreichen sind. Um den Ball erfolgreich zu treffen, benötigt der Spieler einen eigenen Squashschläger. Dieser ist schwerer als ein Badminton-, aber leichter als ein Tennisschläger. Gespielt wird auf einem Court, der von vier Wänden umgeben ist (9,75 m lang, 6,40 m breit). An Vorderwand, Rückwand und Seitenwänden befinden sich rote Markierungen, die das Spielfeld begrenzen. Die Rückwand ist meist aus bruchsicherem Sicherheitsglas, um Zuschauern einen Blick in den Court zu bieten. An der Front ist zudem eine 0,43 Meter hohe Begrenzung (Tin) angebracht. Über den Tin muss der Ball gespielt werden. Die Idee des Spiels liegt darin, dass der Spieler versucht, den Ball so zu platzieren, dass sein Gegner ihn nicht mehr erreicht. Dabei wird das Objekt der Begierde abwechselnd geschlagen. Das Spielgerät darf hierbei maximal einmal den Boden berühren, kann aber auch direkt übernommen werden. Ins Spiel gebracht wird der Ball mittels Aufschlag. Dieser wird aus einem der beiden Aufschlagfelder ausgeführt, wobei der Spieler mit mindestens einem Fuß im Feld stehen muss. Die Kugel muss über die Aufschlaglinie an der Stirnwand gespielt werden und im Viertel des Gegners aufkommen. Der Ball kann sowohl direkt an die Vorder- oder Stirnwand geschossen werden, als auch mit Einbeziehung der Seitenwände und der Rückwand gespielt werden. Darin liegt wohl der größte Unterschied zu den bekannten Rückschlagspielen, wie Tennis oder Badminton. Bei den Ballwechseln haben die Spieler dafür zu sorgen, dass der Gegner ungehindert seinen Schlag machen kann. Als Zählweise gilt das sogenannte „Point-A-Rally-Scoring“(PAR), wobei derjenige einen Punkt macht, der den Ballwechsel gewinnt. Bei elf Zählern holt man einen Satz, allerdings nur wenn ein Spieler mindestens zwei Punkte Vorsprung hat. Ist dies nicht der Fall, wird solange weitergespielt, bis jemand die zwei Zähler vorne ist. International wird auf drei Gewinnsätze („Best of Five“) gespielt. Entstanden ist Squash im 19. Jahrhundert in England. Dabei wurde beim Aufwärmen für ein anderes Racket-Spiel ein Court verwendet, der aus zwei im rechten Winkel stehende Wände bestand. Dort schlugen sich die Spieler mit einem weichen Ball ein. In weiterer Folge verbreitete sich die Sportart im Commonwealth, Ende der 1960er Jahre fand Squash auch in Kontinentaleuropa Einzug. Der erste Court in Österreich wurde 1976 in Wien-Oberlaa gebaut. Der Österreichische Squash Rackets Verband wurde 1978 gegründet, ihm gehören derzeit über 60 Vereine an. Etwa 60.000 Einheimische jagen dem Gummiball auf rund 600 Courts in 150 Anlagen hinterher.
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