NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Ready for Nature Magazin - Skitour![]() Tourenski und Felle anschnallen heißt es zunächst am Ausgangspunkt Vent im hinteren Ötztal. Über das Niedertal und insgesamt 600 Höhenmeter geht es am ersten Tag zur Martin-Busch-Hütte. Nach der dortigen Nächtigung wartet eine mit 1.100 Höhenmetern deutlich anstrengendere und mit einer Aufstiegsdauer von fünf bis sechs Stunden auch um mindestens zwei Stunden längere Tagesetappe auf die Tourenskigeher. Diese führt in sehr hohe Lagen, unter anderem auf den 3.600 Meter hohen Similaun. Nicht ganz so anspruchsvoll ist dann der dritte Tagesabschnitt mit rund 370 Höhenmetern und einer Gehzeit von ca. drei Stunden. Eine der Stationen dieses Tages ist das Hauslabjoch, die Fundstelle des weltberühmten „Ötzi“. Nun ist die Halbzeit der Tour erreicht, von Ausruhen kann aber keine Rede sein. Im Gegenteil – gleich sechs bis sieben Stunden dauert der Aufstieg am vierten Tag der Ötztal-Durchquerung. Mehr als 1.300 Höhenmeter sind bergauf zu bewältigen, dazu kommen noch 1.800 Höhenmeter an Abfahrten. Dieser Tagesabschnitt ist also äußerst anspruchsvoll und beinhaltet die Gipfel Weißkugel (3.738 m) und Hintereisjoch (3.460 m). Die Etappe endet fast im Tal, daher gilt es beim fünften Tagesabschnitt gleich wieder 1.100 Höhenmeter aufwärts zu bewältigen. Es geht zum fast 3.500 Meter hoch gelegenen Fluchtkogel und danach über den Guslarferner bergab zur nächsten Übernachtungsstätte. Nun ist es fast schon geschafft, doch zunächst gilt es am sechsten Tour-Tag noch rund 800 Höhenmeter bergauf zu bewältigen. Etwa fünf bis sechs Stunden Aufstieg warten auf die Skitouren-Geher, ehe es von der Hochvernagtspitze (3.535 m) rund 18 Kilometer und über 1.700 Höhenmeter hinab ins Tal geht. Dieser Abschnitt bildet den idealen Abschluss nach den mehrtägigen Anstrengungen, er ist eine hochalpine Skitour zum Genießen. Danach heißt es erst einmal ausschlafen, ehe man sich vielleicht über den Ort der nächsten Skitour Gedanken macht.
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