NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
|
Ready for Nature Magazin - Radsport![]() © APA (dpa) BMX ist die Abkürzung für „Bicycle Moto Cross“ und bezeichnet geländetaugliche Fahrräder mit 20-Zoll-Laufrädern, hohen Lenkern und breiten Reifen. Ihre Anfänge nahm die Sportart in den späten 1960er-Jahren in den USA, als Motocross-begeisterte Jugendliche auf nicht-motorisierten Rädern ihren Vorbildern nacheifern wollten. Bis sich der Trend durchsetzte, dauerte es jedoch eine Weile. Anfang der 80er-Jahre war es dann so weit, Kinder und Jugendliche waren den magischen drei Lettern verfallen. Jeder wollte ein BMX-Rad sein Eigen nennen. Vielerorts entstanden hügelige Rennbahnen, um Wettbewerbe zu ermöglichen. Die ersten derartigen Rennstrecken wurden freilich auch in den USA gebaut, und zwar Anfang der 70er in Kalifornien. Im Laufe der Jahre wurden die Bahnen weltweit immer anspruchsvoller gestaltet. Hindernisse wurden eingebaut, um die Kurse technisch schwieriger zu machen. Dazu kamen betonierte Kurven und Starthügel. Die Rennen werden meist im Ausscheidungsmodus gefahren. Das heißt, dass pro Lauf eine gewisse Anzahl der schnelleren Fahrer aufsteigt, bis die Teilnehmer des Finallaufs feststehen. Doch mit den kleinen, wendigen Cross-Fahrrädern lässt sich freilich mehr anstellen als nur auf hügeligen Rundkursen Tempo zu bolzen. Tricks und Sprünge in verschiedenen Variationen rückten daher bald in den Mittelpunkt des Treibens von BMX-Freaks, was schließlich zu Wettbewerben in der „Freestyle“-Disziplin führte. Mut und Geschicklichkeit sind hier seit jeher gefragt, egal ob es um Kunststücke auf einer Halfpipe, um Trickkombinationen auf ebener Fläche oder um spektakuläre Jumps über Erdhügel oder Rampen geht. Auch sogenannte „Street“-Bewerbe, bei denen unter anderem Treppengeländer und Hauswände befahren werden, gehören zum Freestyle. Ebenso Contests im Park, womit eine eingegrenzte Fläche gemeint ist, die mit Rampen, Sprüngen und anderen Hindernissen gespickt ist. Weltmeisterschaften fanden im BMX-Freestyle seit 1987 auf inoffizieller Basis und in nicht immer regelmäßigen Abständen statt. Die weltweit wohl bekanntesten Freestyle-Contests gibt es aber bei den „X Games“ in den USA.
|
INNOVATIONEN-SHOP! Deine Top-Angebote!Snowboard28.11.08
|

















