NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Ready for Nature Magazin - Top-Events© APA (epa) Bescheiden saß sie da in den Katakomben des Arthur-Ashe-Stadions in Flushing Meadows, sich der Bedeutung ihres Erfolgs noch gar nicht bewusst. Doch der Einzug ins Viertelfinale der US Open hat Sybille Bammer am Sonntag wohl endgültig aus dem Schatten früherer Spielerinnen aus Österreich katapultiert, diesmal gehören die Schlagzeilen daheim ganz allein ihr. Nach dem mit 3:05 Stunden längsten Damen-Match der US-Open-Geschichte hatte die 28-jährige Oberösterreicherin die als Nummer 12 gesetzte Französin Marion Bartoli 7:6(3),0:6,6:4 niedergerungen. Damit ist ihr ein Preisgeld von 160.000 US-Dollar, ein Sprung in der Weltrangliste und auch erhöhte Aufmerksamkeit in der österreichischen Sportöffentlichkeit sicher. Schon mit dem Erreichen des Viertelfinales bei den Olympischen Spielen in Peking hatte sie für Aufsehen gesorgt, nun hat sie ihren bisher größten Erfolg gefeiert. Die Länge des Achtelfinales hatte freilich auch andere Ursachen. Bartoli nahm sich zweimal ein Medical Timeout, ließ sich fast bei jedem Seitenwechsel behandeln. "Es war sehr nervenaufreibend. Ich war so angespannt heute, aber im dritten Satz bin ich dann ein bisserl relaxter geworden und habe mir gedacht, eigentlich ist es eh nur ein Tennis-Match", sagte Österreichs Nummer 1. Am Dienstag wird die Aufgabe freilich noch ein ordentliches Stück schwieriger, es wartet wie im Vorjahr im Achtelfinale erneut Jelena Jankovic, nunmehr Nummer 2 der Welt und eine Erfolgsstufe höher im Turnier-Raster. "Ich habe keinen Druck, kann locker drauflos spielen, hoffe, dass ich eine gute Leistung abrufen kann, dann ist da schon was drinnen."
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