NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Журнал Ready for Nature - Umwelt![]() © APA (Archiv/Winding) Die bedrohten Steinadler sollen im gesamten Alpengebiet besser geschützt werden. Zum Schutz der Greifvögel solle eine drei Jahre alte Initiative des bayerischen Landesamtes für Umwelt und der Vogelschutzwarte in Garmisch-Partenkirchen auf die Nachbarregionen in der Schweiz und in Österreich ausgeweitet werden. Bayerns Europaminister Markus Söder (CSU) kündigte am Mittwoch an, dass das Adler-Projekt und Artenschutzvorhaben für andere Tiere wie Birkhühner und Luchse heuer Leitthema der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer sei. Der Landesbund für Vogelschutz begrüßte die internationale Zusammenarbeit und forderte, dass die finanzielle Unterstützung des Freistaates für das Adlerschutzprogramm weiter verbessert wird. Bei der Initiative von 2005 wurden Vereinbarungen mit der Polizei und der Bundeswehr geschlossen, damit sie bei ihren Flügen besondere Rücksicht auf die Steinadler nehmen. Ehrenamtliche Helfer beobachten und schützen die Reviere der Tiere entlang der Grenze zu Österreich. Sie informieren Wanderer und Kletterer über die Schutzgebiete. Das Land unterstützt die Initiative bisher mit 70 000 Euro im Jahr. Die Vogelschützer wollen nun die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den verschiedenen Populationen untersuchen. Außerdem sollen Jungadler mit einem Sender ausgerüstet werden, um die Flugbewegungen der Tiere zwischen den Ländern zu beobachten. Pro Adler würde dies etwa 10.000 Euro im Jahr kosten.
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