NEU IM SHOP!Sportarten03.09.08
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Ready for Nature Magazin - RadsportDie Tiroler Mountainbikerin Elisabeth Osl hat ihre derzeitige Hochform auch bei der Weltmeisterschaft im Val di Sole/Italien ausgespielt und am Sonntag mit Rang acht für das beste Cross-Country-Resultat einer Österreicherin in der WM-Geschichte gesorgt. Im Herren-Rennen sorgte Christoph Soukup als Sechster ebenfalls für ein historisches Spitzenergebnis. "Ich habe meine selbst gesteckten Ziele klar überbieten können. Ich bin überglücklich", freute sich Osl. Die 22-jährige Kirchbergerin war die jüngste Fahrerin in den Top Ten. "Dieser achte Platz nimmt für mich einen hohen Stellenwert ein. Ich war sehr vorsichtig in meinen Erwartungen, weil ich wusste, dass es sich hier um ein beinhartes Rennen handeln würde", betonte die Tirolerin. Den WM-Titel holte sich nach 1:39:01 Stunden die Spanierin Margarita Fullana, die 1:43 Minuten vor der Deutschen Sabine Spitz und 2:20 vor der russischen Titelverteidigerin Irina Kalentjewa blieb. Der Rückstand der Österreicherin betrug 5:29 Minuten. Zwei Monate vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking gönnt sich Osl nun eine dreiwöchige Rennpause: "Ich werde mich drei Tage erholen und dann bei mir daheim in Kirchberg wieder mit Grundlagentraining beginnen", sagte die Tirolerin, die im Val di Sole sogar ihren neunten EM-Rang übertraf. Der 27-jährige Niederösterreicher Soukup erzielte sein bestes WM-Ergebnis und verpasste den Bronzerang um lediglich 48 Sekunden. Das Podium war fest in Schweizer Hand. Christoph Sauser gewann in 1:58:26 Stunden mit fast drei Minuten Vorsprung vor Florian Vogel und Ralph Näf. Das bisher beste ÖRV-Herrenergebnis im Cross Country hat weiter Gerhard Zadrobilek inne, der 1992 Rang vier belegt hatte. Wie Osl ging Soukup das Rennen vorsichtig an und holte gegen Ende kontinuierlich auf. "Der sechste Platz ist der Hammer, das i-Tüpfelchen auf eine bisher schon tolle Saison", freute sich der Niederösterreicher.
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