NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Ready for Nature Magazin - Trend, Fun & Extreme© APA (Archiv/epa) Die Schweiz wird am kommenden Samstag zum Schauplatz eines besonders außergewöhnlichen Spektakels. Die "Red Bull Jungfrau Stafette" führt an diesem Tag in verschiedenen Disziplinen über 500 Kilometer, die in 13 Etappen aufgeteilt werden. Laufend, radelnd, skifahrend, aber auch fliegend, auf dem Motorrad und im Auto streben die Teilnehmer dieses etwas anderen Bewerbs dem Ziel entgegen. Radfahren, Laufen, Flugzeug, Auto, Motorrad, Ski, Gletscherlauf, Berglauf, Gleitschirm, Mountainbike-Downhill und Kajak sind die einzelnen Disziplinen, denen sich 40 Teams zu je 13 Athleten stellen werden. Bei Motorrädern und Flugzeugen kommen übrigens historische Maschinen zum Einsatz. Der Start erfolgt um 07.00 Uhr früh in Känzeli am Rheinfall. Dort starten die Radfahrer zu einer 43 Kilometer langen Etappe, die einige giftige Steigungen beinhaltet. Sie übergeben in Lindau das Malband - quasi das Staffelholz - ihres jeweiligen Teams an die Läufer. Das Jungfraujoch, Eggishorn, Fiesch, Val d'Anniviers, Sion und schließlich das Ziel in Dübendorf sind einige der weiteren Stationen dieses außergewöhnlichen Staffel-Wettbewerbs. Ein besonderes Highlight verspricht die Skiabfahrt am Jungfraujoch zu werden, wollen sich doch die Schweizer Ski-Legenden Bernhard Russi und Roland Collombin die Piste hinunter stürzen. Abgeschlossen wird der Extrembewerb erneut von Läufern, die eine 4,5 Kilometer lange Runde um den Flugplatz Dübendorf zurückzulegen haben. Der Zieleinlauf des Siegers wird für ca. 17.25 Uhr, also nach knapp zehneinhalb-stündiger Rennzeit erwartet. Die Trophäe für das triumphierende Team ist ein silberner Adler. Die ursprüngliche Jungfrau-Stafette fand von 1931 bis 1939 fünfmal statt. Sie war schon damals als Wettkampf mit mehreren sportlichen Disziplinen ausgelegt und entwickelte sich schnell zu einem nationalen Ereignis. Höhepunkt des Rennens waren jedes Mal die einmotorigen Sportflugzeuge, die es nur mit letzter Motorkraft über den Alpenkamm schafften, um die Meldetasche am Jungfraujoch abzuwerfen. Im Jahr 2007 erlebte die Stafette ein erfolgreiches Revival. Der Bewerb wurde mit modernen Sportarten wieder aufgegriffen, jedoch nicht ohne historische Bezüge. Diese sind vor allem an den Rennwagen, Motorrädern und Flugzeugen augenscheinlich.
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