NEU IM SHOP!Sportarten07.10.08
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Ready for Nature Magazin - Umwelt![]() © APA (epa) Die australische Regierung hat am Montag zu Beginn der UNO-Klimakonferenz Dokumente zur Ratifizierung des Kyoto-Klimaschutz-Abkommens unterzeichnet. Australien will damit ab 2010 auch am Emissionshandel teilnehmen. Auf der indonesischen Insel Bali beraten bis 14. Dezember Delegationen aus mehr als 180 Staaten über ein Verhandlungsmandat für ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll. Es war die erste Amtshandlung der neuen australischen Regierung, das Kabinett von Kevin Rudd war erst kurz zuvor vereidigt worden. Der Wahlsieger hatte eine Kehrtwende in der Klimapolitik angekündigt. Umweltminister Pröll zeigt sich erfreut und bezeichnet diese Erklärung als ermutigendes Signal zu Beginn der Verhandlungen: "Unser Ziel für Bali ist es mehr Partner für den internationalen Klimaschutz zu gewinnen. Mit Australien hat nun ein bisheriger Bremser den Kurs um 180 Grad geändert", lobte er. "Ich hoffe, dass dieser Schritt Signalwirkung auch in Richtung USA, Indien und China hat. Wir brauchen eine international faire Lastenteilung." Das Klimaschutz-Protokoll von Kyoto läuft 2012 aus. Darin hatten sich die führenden Industriestaaten 1997 verpflichtet, ihren Ausstoß von sechs Klimagasen bis 2012 gegenüber 1990 um insgesamt 5,2 Prozent zu verringern. Die USA haben das Protokoll jedoch nie ratifiziert. Die USA versprachen konstruktive Mitarbeit an einem neuen weltweiten Klimaschutzvertrag. "Die USA sind entschlossen, den Fahrplan für die Zeit nach 2012 voranzubringen und diesen Prozess bis 2009 abzuschließen", sagte US-Delegationsleiter Watson am Montag. Die EU will die Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 20 Prozent verringern, mit internationalen Partnern sogar um 30 Prozent.
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