NEU IM SHOP!Sportarten30.11.08
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Ready for Nature Magazin - Outdoor & Survival![]() Seit April 2004 haben Grönland-Urlauber die Möglichkeit, das Inland-Eis des geographisch zum arktischen Nordamerika zählenden Eilands zu überqueren. Die 600 Kilometer lange Strecke von Kangerlussuaq im Westen bis nach Tasiilaq im Osten wird mit Schneemobilen zurückgelegt. Diese Tour dauert - abhängig vom Wetter - drei bis vier Tage. Das Ganze hat allerdings auch seinen Preis: Inklusive der Anreise ab Kopenhagen kostet die Eis-Expedition 10.450 Euro pro Person. Diese Tour nutzt Grönlands überaus große Eisvorkommen aus. Das durchschnittlich 1500 Meter starke Inlandeis bewegt sich an den Küsten zum Meer und lässt oft Eisberge von mehreren Kilometern Länge entstehen. Würde das gesamte Inlandeis Grönlands schmelzen, so würde der Wasserstand weltweit um sechs Meter steigen. Das Inlandeis ist weniger eine Folge des heutigen Klimas, vielmehr ist es ein Überbleibsel der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren. Ein für Grönland fast ideales Fortbewegungsmittel ist der Hundeschlitten, das belegt auch die Geschichte: Seit mehreren tausend Jahren spielt der Hundeschlitten eine entscheidende Rolle für das Jägergemeinwesen in Grönland und ist noch heute wichtig bei der Jagd und Fischerei in Nord- und Ostgrönland. Doch auch Touristen werden mit dieser Art der Mobilität geködert: Angeboten werden kürzere Fahrten von einigen Stunden Dauer bis hin zu 14-tägigen Expeditionen. Hundeschlittenfahrten sind bei allen Touristen beliebt, denn es ist eine herrliche Art und Weise, die grandiose grönländische Landschaft zu erleben. Man kommt auf Tuchfühlung mit der Natur, während die Hunde froh und gut gelaunt mit hechelnder Zunge das Gefährt über Berg und Tal und zwischen den Felsen hindurch ziehen. Man kann mit dem Hundeschlitten nur in dem Gebiet fahren, das als „Hundeschlittenland" bezeichnet wird: Das Gebiet nördlich des Polarkreises in Ostgrönland. Sisimiut und Kangerlussuaq sind die südlichsten Orte an der Westküste, wo man im Winter und Frühjahr mit dem Hundeschlitten fahren kann. Es bedarf also keiner Extrem-Touren, wie sie so manche Abenteurer auf der Insel, die politisch ein autonomer Bestandteil von Dänemark ist, schon unternommen haben, um zu einzigartigen Naturerlebnissen im Hohen Norden zu kommen. Denn auch die geführten Expeditionen vermitteln faszinierende Eindrücke, die man sein ganzes Leben nicht mehr vergisst. Einen Überblick über Abenteuer-Möglichkeiten, Touren, aber auch Kultur und das Land an sich gibt die Website http://www.greenland.com
Weitere Links zum Thema: Skiabfahrt vom Lhakpa Ri (7045 m) in Tibet Wandern zwischen Vulkanen und Regenwald
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